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Mission Medical Delivery

Aktualisiert: 4. Apr.

Auf ein Neues!




Unsere planmäßige Abfahrt wäre am Donnerstagabend, den 17.3.2022, gewesen, doch weil unerwartete Angebote und Anfragen an uns herangetragen wurden und wir diesen nachkommen wollten, verschoben wir unsere Abfahrt stundenweise nach hinten, bis wir vorläufig alles möglichst effizient geregelt hatten.


Während zwei von uns noch eine nächtliche Tour von Wien nach Linz, über die Grenze nach Deutschland, weiter nach Salzburg und zurück nach Wien machten, um unser spontan organisiertes Transportmittel (und bei dieser Gelegenheit auch noch letzte Spenden) zu holen, organisierte der Rest unseres Teams noch die Abgabe der Spenden für den nächsten Tag in Polen, setzte sich mit unseren Kontakten in Verbindung, sprachen sich mit unseren Partnern ab usw.


<- Hier die Transportmittelbeschaffer nach einer ganzen Nacht Autofahrt - immer noch guter Dinge













Hier unser Chairman, wie er erfolgreich alles unter einen Hut bringt ->




Über Tag verteilt konnten wir mit den Geldspenden noch einiges an medizinischen Produkten erwerben.

An dieser Stelle ein großer Dank an die Apotheken, die bereit waren, uns dabei zu unterstützen!

<- Die erste Ladung wird in den Pick-up geladen










Am Abend wurden noch alle Sachspenden gemeinsam mit den medizinischen Utensilien in das Auto geschlichtet, welches dann gerade noch Platz für drei unserer Leute hatte.




Um 22h30 hieß es dann die zweite rechts rum und dann immer geradeaus bis zum Morgen.


Am Grenzort Przemyśl angekommen, durften wir unser medizinisches Material direkt an unseren guten Freund Piotr und seinen fleißigen Helfer Mateusz übergeben und bei dieser Gelegenheit das Lager und die Sporthalle anschauen, die zu einem Bettenlager für Flüchtlinge umfunktioniert wurde.


Unsere tapferen Freunde und wir nach der Übergabe ->











Als nächstes spazierten wir zum Bahnhof, um dort zu sehen, ob unsere Hilfe gebraucht wird. Da seit zwei Tagen keine Züge mehr aus der Ukraine den Weg in den Grenzort machten, war dort kaum etwas los.


Obwohl in den nächsten Stunden endlich wieder ein Zug und damit ein Ansturm erwartet wurde, sagte man uns, dass wir bei dem zum Auffanglager umfunktionierten Supermarkt Tesco eher gebraucht würden. Also stellten wir uns dort für Volunteer-Armbänder an und wurden direkt in das Lager im hinteren Teil geführt, in dem alle Sachspenden entgegengenommen und thematisch sortiert wurden.



Dort verbrachten wir gemeinsam mit Freiwilligen, die von überall herkamen, um zu helfen, die nächsten Stunden.

Es war beeindruckend zu sehen, wie alle zusammenarbeiteten und ihr Bestmögliches gaben, damit die Hilfe und die Unterstützung dort ankommt, wo sie zurzeit am dringendsten gebraucht wird.


Als das Warenhaus spät am Abend zugesperrt wurde, gaben wir noch unsere Spenden ab, die wir aus Wien mitgebracht hatten, und machten uns anschließend auf den Weg zurück. Wieder fuhren wir die ganze Nacht durch.

Und trotz Schlafmangel, den wir seitdem nicht mehr richtig aufholen konnten, sind wir voller Energie und Tatendrang, gemeinsam mit unseren Partnern und euch weiterhin Hilfe zu leisten, wo und wie es uns möglich ist und immer größere Projekte auf die Beine zu stellen.


Wir danken euch für eure Unterstützung!